SAS Day in Bonn

Am Samstag den 26.11.2011 war es wieder soweit. Julian Sas und seine Band gastierten zum 10tn mal in Folge in der Bonner Harmonie.

 Bernie Gelhausen, der Mann der hinter dem Plattenladen MR.Music am Bonner Hauptbahnhof steht, hat diese Band wieder in die Beethoven Stadt geholt

 Den Stellenwert dieses Konzertes in Bonn zeigt sich darin das es schon Wochen vorher keine Karten mehr für den Abend gab.

Julian Sas

Pünktlich um 20:00 betraten Julian Sas, mit Bassist Tenny Tahamata und Drummer Rob Heijne die Bühne.

Wir hatten die Möglichkeit die Julian Sas Band in den letzten Wochen nun zum dritten Mal live zu sehen. Die Setlist war fast immer gleich, doch was die Drei daraus machen ist immer wieder eine neue Erfahrung.

Das ist die Essenz des Blues und BluesRock.

Julian packt jedes Mal neue, differenzierte Elemente in sein Spiel ein. Kein Song wird zu 100% so gespielt wie beim vorherigen Gig. Klar, das Songgerippe besteht, aber das Umfeld wird immer wieder neu erfunden und keiner der Drei kopiert sich oder seine Heros jedes Mal neu.

 So entgeht die Band auch dem covern von Klassikern, vielmehr zelebriert sie einen Tribut an die Größen des Blues.

  •  Buddy Guy’s ‚First time I meet the Blues,’
  •  Rory Gallaghers ‚Shadow Play’ und
  •  Hey Joe von Jimi Hendrix

waren hierfür wieder ein Beispiel.

 Der Herr im Ring ist Julian Sas, jedoch ohne die beiden Andern Bandmitglieder in den Hintergrund zu drängen.

 Tenny Tahamata

 

 

 

 

 

 

 

Tenny Tahamata zeigte ein ums andere mal was man mit einem 4-Saiter anstellen kann und Rob Heijne hinter seinem Ludwig Drumset ist ein Kuriosum für sich. Die Energie die er aufbringt um 135 Minuten solchen Power  zu machen ist schon grandios. Alles Heijne Typisch mit einem Lachen auf den Lippen.

 Nach dem Konzert fragte ich ihn woher er diese Power nimmt und er antwortete ganz einfach: „Es mach Spaß, einfach nur unheimlich viel Spaß hier zu spielen“

 Das ist wohl auch das Geheimnis dieses holländischen Trios.

 Rob Heijne

 

Spaß an dem was sie machen. Kein Zwang die Massen begeistern zu müssen, kein Kommerzgedanke und kein Ansinnen auf Stargehabe.

Kumpels On Stage,… so wie Rory Gallagher in den 1970er/1980er Jahren sich dem Kommerz versagte, gehen Julian, Tenny und Rob dem nach was ihnen Spaß macht.

 Bleibt zu hoffen dass sie sich diese Einstellung bewahren können.

 

 

 

 

Wir freuen uns jedenfalls auf den 17.November 2012 wenn es wieder heißt

  SAS Day in Bonn

 Hier gehts zu den aktuellen Konzertphotos

2 Responses to “SAS Day in Bonn”

  1. John sagt:

    Always a highlight of my concert year.
    Great Music and super people making it that clearly enjoy what they do.
    Looking forward already to year eleven of Julian and Band in Bonn – long may they play and have as much fun playing as we do hearing them!

  2. Peter sagt:

    Hallo,
    ich fange mal mit einem Zitat an: „Den Stellenwert dieses Konzertes in Bonn zeigt sich darin das es schon Wochen vorher keine Karten mehr für den Abend gab.“
    Das haben meine Frau und ich leidvoll erfahren als ich 2 Wochen vorher Karten kaufen wollte um Julian und seine Band zum 4 oder 5 mal in Bonn erleben zu dürfen.
    AUSVERKAUFT erschien auf dem Monitor beim Kartenvorverkauf!!!!!!
    Wir haben uns maßlos geärgert und waren natürlich auch sehr enttäuscht dieses jahr nicht dabei zu sein.
    ich glaube fast wir müssen mal nach Holland fahren *lach*

    Für nächstes Jahr sind wir dann schlauer!!

    Gruß Peter

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