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Julain Sas – Bound To Roll

Freitag, Januar 27th, 2012

BTR fron JSB.com

Es ist die achte Studio CD von Julian Sas und das 3 Album das die Band in der Besetzung Julian Sas (gui,voc), Rob Heijne (dr) und Tenny Tahamata (bass) eingespielt hat.
Mehr als 2 Jahre sind seit ‚Wandering Between Worlds’ vergangen die im September 2009 in Zoetermeer live recordet wurde, und eben hier in der Boerderij in Zoetermeer ist das neue Studioalbum am 27.1 2012 vorgestellt worden.

Für mich persönlich ist es sehr  bluesorientiertes Album des Trios die hierbei stellenweise von dem Keyboarder Willem v/d Schoof unterstützt werden.

Gefühlvolle Gitarrenläufe, Julians kräftige Bluesstimme und eine Backline die mehr als 100% stimmig ist ergibt hier erstklassigen Blues und Rock.
Bei seinen Bluenotes scheint Julian jede Note persönlich zu begrüßen und dann auf die Reise zu schicken. Hierzu sei besonders ‚Burnin Bridges‚  hervorgehoben.
Das er es auch schneller kann zeigt sich bei jenen Soli die immer mal wieder in Songs wie ‚Bound To Roll‘ und ‚Tear It Up‚ eingebunden werden.
Bei dem Song ‚Ain’t Backing Down‚ fühlt man sich versetzt in eine jener traditionellen Blueskneipen der 20ger im Mississippidelta.

Seine Wurzeln im Blues sind unverkennbar, wobei er nicht die Altmeister kopiert sondern seinen eigenen Stil schon lange gefunden hat und diesem auch mit der neuen CD treu bleibt.
Zwei Songs von Bob Dylan (Highway 61)und Steve Marriot  (30 Days In The Hole)  sowie der obligatorische Tribut an sein größtes Vorbild Rory Gallagher (Shadow Play) runden das ganze gekonnt ab.

Als Besonderheit findet sich auf der CD ein normale Version und ein RadioEdit’ des Songs ‚Life On The Line’.
Dass ist wohl ein Zugeständnis an eben diese Radiostationen denen ein 5:01 Minutensong zu lange ist, so wird … nach etwas über 3 Minuten ausgeblendet.

Auch bei der Verpackung seiner CD’s beweist Julian mal wieder seine Sonderstellung.
Nicht in schnödem Plastik sondern im wertigen Paperback kommt der Silberling daher. Innen gibt’s noch ein Booklet mit allen Texten die von den Dreien geschrieben wurden.

Bleibt zu hoffen das die Julian Sas Band mit diesem Werk die internationale Anerkennung bekommt die sie in Holland und Deutschland schon lange hat.
Die Drei beweisen das guter Blues und BluesRock nicht aus den Staaten oder von der Insel kommen muss.

Peter Reimer